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Pray Big Things

Tag 3 von 7

Josef – Ein Vorbild darin, von Gott geschenkte Träume niemals aufzugeben

Wenn ich über Menschen in der Bibel nachdenke, die sich selbst in schwierigen Zeiten weigern, von Gott geschenkte Träume aufzugeben, kommt mir ein Mann aus dem Alten Testament in den Sinn: Josef. Josef war Abrahams Urenkel und einer der zwölf Söhne Jakobs.

In Genesis 37 wird beschrieben, wie Gott Josef zwei Träume schenkte. Darin erfuhr Josef, dass er eines Tages das Oberhaupt über seine älteren Brüder sein würde. Wir dürfen beim Lesen von Josefs Geschichte nicht aus den Augen verlieren, dass Josef von Gott hörte, bevor er von dem Mordplan seiner Brüder gegen ihn erfuhr. Josef empfing diese Träume, bevor er in die Sklaverei verkauft wurde. Und er weigerte sich, diese Träume aufzugeben, auch wenn alles darauf hinzudeuten schien, dass sie nie in Erfüllung gehen würden.

Gott schenkt uns häufig zunächst einen Traum, um uns so mit Hoffnung für die Zukunft auszustatten. Seine Träume waren es, die Josef durch extrem schwere Zeiten hindurch aufrecht hielten. Und die Träume, die Gott dir geschenkt hat, können auch dich aufrecht halten. Dabei ist es egal, was in Zukunft auf dich zukommen mag. Wie können wir an unseren Träumen, unseren Familien und unserem Glauben festhalten, wenn wir ebenso wie Josef in unserem Gefängnis festsitzen?

Dazu ist zunächst Folgendes sehr wichtig: Wenn wir an Gott zweifeln, müssen wir uns unsere Gefühle und Fragen ehrlich eingestehen. Durch diese Ehrlichkeit bleiben wir eng in der Beziehung mit Gott. Unterdrücken wir unsere Zweifel und Fragen, werden wir kraftlos stecken bleiben. Unsere Träume werden sich nicht zufällig erfüllen. Wir werden nach Zeiten der Prüfung nicht automatisch einen stärkeren Glauben haben. Dafür braucht es eine aktive Einstellung. Es braucht Kampf.

Außerdem ist das Identifizieren und Verarbeiten solcher Gedanken ausschlaggebend, die dem widersprechen, was wir über Gottes Wesen und Seinen Plan für unser Leben wissen. Während Josef für ein Verbrechen im Gefängnis saß, das er nicht begangen hatte, glaubte er weiterhin an Gottes ungebrochene Kontrolle über sein Leben. Als der Mundschenk Josef von seinem Traum erzählte, antwortete Josef: „Es ist Gottes Sache, Träume zu deuten“ (1. Mose 40,8). Im Stich gelassen von seiner Familie, alleine in einem fremden Land und fälschlicherweise zu einer Haftstrafe verurteilt, hatte Josef auf jeden Fall gute Gründe, Gottes Gegenwart infrage zu stellen.

Gott hat jedes Recht, unsere Situation zu verbessern oder unsere schlimmsten Befürchtungen wahr werden zu lassen. Selbst wenn Seine Antwort nicht unseren Wünschen entspricht, ist und bleibt Er unveränderlich gut und behält alles im Griff. Unsere Verantwortung betrifft unseren Glauben und unser Handeln.


Vater, hilf mir, die von Dir geschenkten Träume anzunehmen. Lehre mich, sie vor Angriffen zu schützen und stets weiter in Hoffnung an ihnen festzuhalten.

Über diesen Leseplan

Pray Big Things

Was hält dich davon ab, für Großes zu beten? Julia Jeffress Sadler erzählt ihre Erlebnisse mit Gottes lebensverändernden Antworten auf mutige Gebete. Damit fordert sie dazu heraus, Gott bei Seinem Wort zu nehmen und Ihn wie nie zuvor in Aktion zu erleben. Diese Woche werden wir lernen, mutig zu beten und erwartungsvoll nach Gottes Antworten Ausschau zu halten. Die wahre Seltenheit liegt nicht in Gottes Antworten auf große Gebete sondern in unserem Gebet für Großes.

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Wir danken Baker Publishing für die Bereitstellung dieses Leseplans. Für weitere Informationen besuche bitte: https://juliajsadler.com/