2. PetrusBeispiel

2. Petrus

Tag 1 von 6

Fehlt noch was?

Was Petrus hier beschreibt, kann man am besten mit dem Wort „üppig“ zusammenfassen. Diese Verse sind voll von Worten der Fülle. Ich zitiere mal einige aus der Lutherübersetzung: Viel, alles, kostbar, allergrößte, reichlich, eifrig, ewig. In den Versen 3-5 lesen wir dazu noch fette Substantive: Leben, Frömmigkeit, Kraft, Erkenntnis, Herrlichkeit, Verheißungen. Es fehlt von Gott her an nichts zu einem frischen, kraftvollen, erfüllten und fruchtbaren Leben. Die Quellen fließen, die Töpfe sind voll. Diese Feststellung ist in unserem Glauben immer das Erste und Wichtigste. Von Gott her ist alles da. Er hat für alles gesorgt: Schöpfe daraus, iss, trink und dann staune, was in dir passiert. Davon sprechen die Verse 5-8. Die Fülle Gottes will in uns und durch uns eine ganze Kettenreaktion auslösen. Sie ist nicht dazu da, dass wir einfach immer schön satt sind. Die Gaben Gottes wollen mich dazu stärken, dass sich in mir und durch mich etwas zum Besseren verändert. Wer nur viel isst und sich nicht bewegt, wird fett und unbeweglich. Petrus sagt: Beweg dich und gebrauche Gottes Kalorien. Wer Gottes Kalorien nicht wirken lässt, wird in Vers 9 beschrieben. Also lass sie von der Kette – es fehlt an nichts!
(Gerd Voß)

Die Heilige Schrift

Über diesen Leseplan

2. Petrus

Der 2. Petrusbrief macht Mut, im Glauben nicht stehen zu bleiben, sondern Gott im Alltag immer mehr zu vertrauen und sich von Ihm verändern zu lassen. Gleichzeitig warnt Petrus vor Leuten, die falsche Sachen über Gott erzählen und andere damit vom richtigen Weg abbringen. Am Ende erinnert der Brief daran: Jesus kommt wieder – deshalb lohnt es sich, auf Ihn zu warten und jetzt bewusst, ehrlich und nah an Gott zu leben.

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