2. PetrusBeispiel

Das dicke Ende
Oft schon habe ich die Erde untergehen sehen...die Filmindustrie lässt sich immer neuere und realistischere Geschichten einfallen. Gründe gibt es offensichtlich viele, warum die Erde mit samt der Menschheit dem Untergang entgegengeht: ein weltweiter Krieg, ein tödlicher Virus, Aliens oder das Klima, das ein Weiterleben unmöglich macht. Und es ist immer wieder interessant, sich das mit einer Tüte Popcorn anzusehen, weil es so irreal erscheint. Wieso sollte das Leben vorbei sein und die Erde untergehen? Es läuft doch, das Leben. Oder? Das, was uns hier vor Augen gemalt wird (V.10-12), geht uns alle an: Jesus Christus kommt wieder und alles das, was uns einst Sicherheit gegeben hat, wird nicht mehr sein – sogar die Selbstverständlichkeit, dass die Erde uns trägt, wird verschwunden sein (V.10). Dass dieses Ereignis bevorsteht, soll gerade Christen nicht in Angst und Schrecken versetzen, sondern bestätigen und ermutigen, an dem festzuhalten, was uns versprochen ist: Es wird alles neu werden und das Neue wird gerecht sein für jeden (V.13). Bis dahin bleibt unsere einzige Aufgabe, aufeinander aufzupassen und uns zu ermutigen, nicht vom Weg der Wahrheit abzuweichen.
(Daniel Hoffmann)
Die Heilige Schrift
Über diesen Leseplan

Der 2. Petrusbrief macht Mut, im Glauben nicht stehen zu bleiben, sondern Gott im Alltag immer mehr zu vertrauen und sich von Ihm verändern zu lassen. Gleichzeitig warnt Petrus vor Leuten, die falsche Sachen über Gott erzählen und andere damit vom richtigen Weg abbringen. Am Ende erinnert der Brief daran: Jesus kommt wieder – deshalb lohnt es sich, auf Ihn zu warten und jetzt bewusst, ehrlich und nah an Gott zu leben.
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